Rehkitzrettung mit Drohnen in Knonaueramt

Leid verhindern, wo es unnötig ist!

Drohnen Rehkitzrettung Knonaueramt

Jährlich sterben bis zu 3000 Rehkitze einen tragischen Tod durch das Mähwerk. Klassische Methoden zur Rettung („Verblendung“) werden durch die Jagdgesellschaften und Bauern heute regelmässig angewandt, sind aber in vielen Fällen nicht genügend, um die Leben der jungen Rehkitze zu retten. Durch den Einsatz von neuen Technologien mit Drohnen und Wärmebildkameras können die Unfallraten wesentlich reduziert werden.

Die Rehkitzrettung mit Drohnen und Wärmebildkameras ist die sicherste und erfolgreichste Methode, um Rehkitze und andere Tiere vor dem qualvollen Tod durch die Mähwerke zu bewahren. Junge Rehkitze haben den Instinkt, sich bei Gefahr zu ducken und an Ort zu verharren. Dieses Verhalten wird ihnen leider beim Mähen zum Verhängnis und sie sterben durch das Mähwerk. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den Jägern und Bauern, möglichst alle Rehkitze zu finden und vor diesem Schicksal zu bewahren.

Für den Frühling 2021 möchten wir für Knonau - Mettmenstetten -Maschwanden und Steinhausen mindestens zwei Teams bestehend aus Pilot, Jäger und Helfer bilden, welche die Rehkitzrettung mit Drohnen als Service anbieten können. Für den Einsatz eines Teams braucht es eine umgebaute Drohne, eine Wärmebildkamera, zwei Monitore und genügend Ersatzakkus, um von vier Uhr morgens bis ca. sieben Uhr unterwegs zu sein und möglichst viele Felder abfliegen zu können.

Wir brauchen eure Hilfe!


Die Kosten für die nötige technische Ausrüstung sind substanziell. Um die Investitionen finanzieren zu können, haben wir ein Crowdfunding Projekt gestartet.

Die Finanzierungsphase startet am 15. September und geht bis zum 15. November 2020.

Mit der Finanzierungsschwelle von 9'000 CHF können wir ein Team für den Einsatz ausrüsten. Um die Region Knonau, Mettmenstetten, Maschwanden und Steinhausen abdecken zu können, braucht es drei Teams, denn alle Bauern mähen zeitgleich. 

Mit dem Finanzierungsziel von  27'000 CHF können wir drei Teams vollständig ausrüsten. Dies beinhaltet eine umgebaute Drohne, eine Wärmebildkamera, zwei Monitore für Jäger und Pilot sowie die nötigen Ersatzakkus für einen längeren Einsatz.

Die gesammelten Mittel fliessen vollumfänglich in die Investition der Ausrüstung der Rettungsteams. Wird das Finanzierungsziel überschritten, so werden die finanziellen Mittel für weitere Teams in der Region reserviert.

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Unten ein Informativer Kurzfilm zum Thema: